Seminarwoche
05.07.2021 – 10.07.2021

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Spagyrik und Alchymie

  • Gemeinsamkeiten und Ergänzungen der Elementelehre bei Paracelsus, Aristoteles, im Ayurveda, in der chinesischen Medizin und in den abendländischen Traditionen von Spagyrik, Alchymie und Iatrochymie.
  • Von der Sprache der Natur (Signaturenkunde) zur Befundung des Menschen und zum philosophischen Hintergrund spagyrisch-alchymistischer Laborpraxis.
  • Wesen und Anwendung der 3 philosophischen Prinzipien in heilkundlicher und laborantischer Praxis. Die Planetenkräfte. Hermetik. Bildersprache und Allegorien. Alchymie und Schamanismus initiatische Wissenschaften.
  • Zur Geschichte der Alchymie und der Bedeutung von Spagyrik, Alchymie und Iatrochymie in der Naturheilkunde.
  • Was sind abendländische Traditionen? Vergleiche mit den Traditionen der indischen, tibetischen und chinesischen Medizin.
  • Über die deutschsprachige Fachliteratur seit dem 14. Jhdt.: Verfügbarkeit, Bewertung, Nutzen. Alchymisten (Tölde, Flamel, Basilius, Kunckel, etc.) und Iatrochymiker (Paracelsus, Cardilucio, Carrichter, Crügner, Agricola, …).
  • Alchymistisches Wissen in der Volksheilkunst.
  • Zur gegenwärtigen Situation klassischer iatrochymischer Präparate am Beispiel von Schwefelbalsam, Pflanzensalzen und den Aurum potabiles.
  • Die klassischen Verfahren der spagyrischen Pflanzenpräparation (Tinktur – Essenz – Quintessenz – Elixir). Laborpraxis mit einfachem Arbeitsgerät. Überblick über die alten und modernen Gerätschaften der alchymistischen Handwerkskunst.
  • Praxisbeispiele zur spagyrischen Präparation von Metallen, Mineralen und Edelsteinen. Über die Qualitäten der Metalle aus hermetischer Sicht. Die Präparation der ayurvedischen Bhasmas vom Blickwinkel der abendländischen Traditionen.
  • Erläuterung der spagyrisch-alchymistischen Termini und Produktbezeichnungen anhand der traditionellen Herstellungsverfahren. Vergleiche gängiger Produkte.
Ort: Hotel Sperlhof, Windischgarsten/OÖ
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