TEM-AKADEMIE

AKADEMIE FÜR TRADITIONELLE EUROPÄISCHE MEDIZIN GMBH

Module - Fortbildung 2

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Fortbildung 2 - Modul 4



04.09.10 bis 05.09.10 - € 280,00 exkl. MwSt.

Mag. Karin Buchart - Diätetik & Ernährung

Traditionelle Speisen aus ernährungsphysiologischer Sicht

Traditionelle Speisen kombinieren ganz gestimmte Zutaten in ganz bestimmten Verhältnissen. Auch sind die Zubereitungsmethoden und Rituale über Jahrhunderte entwickelt worden. Wenn Zutaten, Kombinationen und Zubereitungen genauer unter die Lupe genommen werden finden wir viele gesundheitsfördernde Aspekte. Traditionelle Lebensmittelkombinationen sind auch dem Klima angepasst. In den Alpenländern mit geringer Sonneneinstrahlung finden wir andere Varianten als in sonnenreichen Ländern.

Traditionelle Lebensmittel und Speisen werden im Hinblick auf Parameter der modernen Ernährungswissenschaft (GI, Säuren-Basen, Fettsäuremuster u.a.) betrachtet und zeigen teilweise erstaunliche Werte.

Die Chronobiologie und ihre Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Mahlzeiten-, Tages-, Wochen-, Jahreszeiten- und Jahresrhythmus der Speisen bestimmen deren gesundheitsfördernde Wirkungen.

Die Auswirkungen von regionalen Lebensmitteln auf unser individuelles Wohlbefinden (klimakterische/nicht-klimakterische Früchte; Pollen aus der Region u.ä.).

Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln

Bioaktive Substanzen (sekundäre Pflanzenstoffe) und ihre physiologischen Wirkungen ließen Kochbücher zu Heilkundebücher werden. Traditionelle Verarbeitung von pflanzlichen Nahrungsmitteln berücksichtigt die bioaktiven Substanzen.

Lebensmittelqualität und die Auswirkungen auf den Stoffwechsel

Die Qualität der Lebensmittel ist ausschlaggebend für seine physiologischen Wirkungen. Je nach Produktions- und Verarbeitungsweise können gesundheitliche Wirkungen erhöht bzw. erhalten oder stark vermindert werden.

Ernährung nach den 4 Elementen

Die Lehre der 4 Elemente des Galen

Claudius Galenos von Pergamon (129-199 n.Chr.) beschreibt eine Säftelehre, in der 4 Elemente im Gleichgewicht stehen sollen. Er sieht dementsprechend auch 4 Konstitutionen (Sanguiniker, Phlegmatiker, Choleriker, Melancholiker). Die Lebensmittel sind warm oder kühl, trocken oder feucht und werden in einem Verhältnis gegessen, das der Konstitution gut tut.

Praktische Durchführung

Theoretische Unterricht
Gruppenarbeit
Verkostungen
Praxis: Kochen
Anmeldung

02.10.10 bis 03.10.10 - € 280,00 exkl. MwSt.

Mag.Arch.Julia Gruber und Michael Stocker - Mensch und Raum, Geomantie

Geomantie im Überblick


Geomantie (wörtl: Erdschauen) ist die Kunst, das Wesen der Erde ganzheitlich zu erfassen und zu gestalten. Jeder Ort hat neben seinem materiellen Aussehen eine bestimmte Atmosphäre, seine ureigene Identität. Diese entsteht aus dem Zusam-menspiel der materiellen Gegebenheiten (Untergrund, Baumaterialien,...) mit den dazugehörigen feinstofflichen Kraftsystemen und den Bewohnern. Die Atmosphäre eines Ortes lässt sich auf unterschiedlichen Ebenen wahrnehmen und beschreiben: auf der radiästhetischen (Wasseradern, Verwerfungen, etc.), auf der vitalenergetischen (Chakrensysteme und Akupunkturpunkte der Erde, etc.), sowie auf emotionalen, seelischen und geistigen Ebenen (z.B. Naturwesen).

In früheren Zeiten war es für die Menschen selbstverständlich, die Energien der Erde für die Gestaltung des eigenen Lebens und zu Heilzwecken einzusetzen. Viele alte Kirchen befinden sich daher auf Orten, die schon in früheren Kulturen als Kraftplatz verwendet wurden. Die Erfahrung lehrte die Menschen, dass von gewissen Quellen, Steinen oder Bäumen heilsame Wirkung ausgeht. Sie entwickelten präzise Rituale, um diese Kräfte für den Menschen nutzbar zu machen. So zeugen noch heute tiefe Mulden in sogenannten Wetzsteinen davon, dass hier jahrhundertelang Steinmehl für Medikamente gewonnen wurde. Weiters gab und gibt es Initiations- und Richtplätze, Orte für Ahnenkontakt oder Fruchtbarkeitssteine.

Das Wissen um die unsichtbaren Dimensionen des Raumes und um die Erde als lebendiges Wesen ist in unserer westlichen, rational geprägten Gesellschaft weit-gehend verdrängt. Durch östliche Einflüsse (Feng Shui, Vastu Vidia) und einzelne Geomantie-Pioniere wird dieser Erfahrungsschatz nun Stück für Stück wieder entdeckt und in den Alltag integriert. Das Seminar bietet Ihnen im theoretischen Teil einen Überblick über die Geschichte der europäischen Geomantie, über die Welt-bilder der großen geomantischen Schulen und wie dieses Wissen im Alltag einsetz-bar ist. Praktisch werden Sie durch Wahrnehmungsübungen und die Erfahrung eines besonderen geomantischen Kraftortes initiiert. 


Seminarkonzept Geomantie für TEM-Akademie


1. Block: Samstag Vormittag
Begrüßungsrunde
Vortrag: Einführung in die europäische Geomantie (Geschichte, Weltbilder, Grundlagen)
Praxis: Den Körper als Wahrnehmungsinstrument kennenlernen
(intuitives Zeichnen, innere Bilder, Gesten, Töne,...)


2. Block: Samstag Nachmittag
Exkursion: die Außenwelt als seelischen Spiegel erleben (persönlichen Platz in der Natur finden und erforschen)
Vortrag: geomantische Phänomene der Landschaft
Methoden und Werkzeuge


3. Block: Samstag Abend
Selbsterfahrung durch bewegte Meditation oder Trancehaltung


4. Block: Sonntag Früh (optional)
Schulung des Körperbewusstseins durch Wyda-Übungen im Freien


5. Block: Sonntag Vormittag
Vortrag: Geomantische Gestaltung bei Haus- und Gartenplanung, für Kultstätten und Landschaft
Praxis: Gemeinsamer Aufbau eines Kraftortes


6. Block: Sonntag Nachmittag
Exkursion: Besuch eines traditionellen Kraftortes in der Umgebung mit Heilritual
Abschlußrunde


Anmeldung

06.11.10 bis 07.11.10 - € 280,00 exkl. MwSt.

Mag. pharm. Ursula Gerhold - Salben - Balsam für Haut und Seele

Jemanden zu salben kann eine heilende, heilige oder heiligende Handlung sein. Eine Salbe gibt auf Grund ihrer Zusammensetzung sozusagen der reinen (heilenden) Berührung (= Behandlung) eine konkrete Richtung.

Auf dem Weg zur einzelnen Rezeptur können wir einen Bogen durch die Zeiten spannen und, aufbauend auf dem traditionellen Wissen und den Erfahrungen unserer älteren Geschwister, zu neuen, für uns und unsere Zeit stimmigen Zubereitungsformen finden.
Das meint ganz praktische Dinge wie die Zutaten und das Handwerk, d.h. wir werden auch ordentlich in der Salbenküche umrühren!

Dazu ein Zitat aus Die Medizin der Erde von Susanne Fischer-Rizzi:

Salbenkochen ist ein heiliges Geschäft, es verlangt Konzentration und Hingabe. Es ist wie beim Brotbacken, ist man in Eile und unkonzentriert, wird das Brot bzw. die Salbe nichts. Deshalb sollten wir uns zum Salbenkochen Zeit nehmen, die Pflanzen mit Dankbarkeit ernten und sie sorgfältig zu diesem Heilmittel Salbe verarbeiten.

Zuvor braucht es aber die ebenso intensive Auseinandersetzung mit der Haut selber: prinzipiell mit den physiologischen Aufgaben und Funktionen unseres flächenmäßig größten Organs, aber immer auch ganz konkret mit der Haut als sichtbare äußere Hülle eines ganz konkreten Menschen in einer ganz konkreten Situation. Die Haut ist nicht nur das Organ des ersten Eindrucks, sondern sehr häufig ein Organ des deutlichen Ausdrucks! Diese Ausdrucksformen verstehen zu lernen, in diesem Buch bzw. quasi auf diesem Buch die Sprache der Seele lesen zu lernen, ist nicht nur eine spannende sondern auch eine außerordentlich lohnende Aufgabe. Wenn wir diese Botschaften dann in der Rezeptur einer Salbe sozusagen beantworten können, dann kann aus einer nichts sagenden oberflächlichen Beschwichtigung ein heilsamer Impuls für den ganzen Menschen werden.


Anmeldung

11.12.10 bis 12.12.10 - € 280,00 exkl. MwSt.

Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Kutzler - Numerologie - die Bedeutung der Zahlen

Zahlen sind allgegenwärtig - und doch sehen wir heute meist nur ihren quantitativen Aspekt, der die Grundlage der Arithmetik und damit eine Basis der zeitgenössischen Mathematik ist. Ihrem qualitativen Aspekt kommen wir erst jetzt wieder auf die Spur.

Pythagoras hat gesagt, "Das Wesen aller Dinge ist die Zahl". Das bedeutet nichts anderes als die heute aus der Quantenphysik abgeleitete Erkenntnis, dass alles Schwingung ist. In der Natur sind Zahl, Mass, Form, Gewicht, Proportion und Farbe Ausdruck ewiger Gesetze. Zahlen können daher sehr viel er-zähl-en! Das ganzheitliche Verständnis der Zahlen lässt uns tief in den Bauplan des Kosmos blicken. Das ermöglicht neue Sichtweisen auf Bekanntes und erschliesst Unbekanntes.

In diesem Seminar erlernen Sie die Sprache der Zahlen, die die fundamentalste aller kosmischen Ursprachen ist. Sie erlernen auch die Grundlagen der Interpretation von Geburtsdaten sowie Bezüge zum menschlichen Organismus.

Anmeldung

12.03.11 bis 13.03.11 - € 280,00 exkl. MwSt.

Mag. Silvia Ortner - Die Tradition in Frankreich

Rene M. Gattefosse - Aromatherapie
Dr. Jean Valnet - Phytotherapie
Dr. Menetrier - Oligotherapie
Dr. C. Bergeret - Lithotherapie

Anmeldung

09.04.11 bis 10.04.11 - € 280,00 exkl. MwSt.

Michael Sageder - Hildegardmedizin


Anmeldung

14.05.11 bis 15.05.11 - € 280,00 exkl. MwSt.

Mag. Silvia Ortner - Psychologische Astrologie und Pentalogie - Eine Reise zum wahren Selbst

In diesem Seminar werden Planeten, Planetenkräfte und Zahlen so dargestellt, um eine wertfreie und tolerante Interpretation der eigenen Persönlichkeit zu sehen.
Prinzipiell bedient man sich hier einem Instrument, das durch die Stellung der Planeten zur Geburtszeit, unser eigenes Wesen stark charakterisiert.

Unser "Schicksal" ist ein Spiegelbild unserer Seelenlandschaft, die durch Erlebnisse
und Erfahrungen nach Vervollständigung sucht. Das Horoskop ist ein Bild von Persönlichkeitsanteilen und Anlagen, die verwirklicht werden möchten.

Wir werden zwischen Zahlen und Planeten einen Zusammenhang herstellen, der durch Herstellung eines Pentagrammes erfolgt. "Stärken" und "Schwächen jedes Einzelnen, sowie unterschiedliche Planetenenergien werden sichtbar, obwohl jegliche Planeten in jedem einzelnen Horoskop vorhanden sind.
Anmeldung

04.06.11 bis 05.06.11 - € 280,00 exkl. MwSt.

Dagmar Fleck - Steinheilkunde


Anmeldung

15.08.11 bis 20.08.11 - € 800,00 exkl. MwSt.

Ao.Univ.Prof. Dr. Johannes Saukel - Volksmedizinische Datenbank

3 Tage

Exkursionen

Miriam Wiegele - Signaturlehre, die Zeichen der Pflanzen kennen lernen

3 Tage

Nichts ist, was die Natur nicht gezeichnet habe und durch die Zeichen kann man erkennen, was im Gezeichneten verborgen ist, sagte Paracelsus. Signaturlehre bedeutet, Augen und Intuition so zu schärfen, dass man die Heilwirkung der Pflanzen besser verstehen lernt.
Alle Signaturen lassen sich Planetenkräften zuordnen, auch dies ist auf Paracelsus zurückzuführen. Die kosmischen Kräfte geben den Pflanzen Signaturen, die durch Gestalt, Farbe, Geruch, etc. auf der Basis einer assoziativen Vorgangsweise dazu verhelfen, auf ihre heilkundliche Verwendung schließen zu können. Signaturlehre führt somit zu einem vertieften Verständnis für das Wesen und die Anwendung von Heilkräutern. Die Pflanzen begreifen zu lernen macht den Heilkundigen zum Heilkräuterkundigen
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