Module - Ausbildung 2
Ausbildung 2 - Modul 1
14.03.09 bis 15.03.09
Uni.Prof.Dr. Herbert Pietschmann - Altes Wissen und Moderne Wissenschaft
Im 17 Jahrhundert ist die Naturwissenschaft in ihrer heutigen Form entstanden. In einem Atemberaubenden Siegeszug haben ihre Erkenntnisse und die daraus folgenden technischen Errungenschaften die Welt Verändert, ja geradezu neu gestaltet. Daher haben wir die Voraussetzungen schnell vergessen, dass Geist und Materie getrennt werden mussten, weil sich Naturwissenschaft nur auf Materie bezieht. So wurde die Neuzeitliche Ideologie geschaffen, wonach Materie die eigentliche Realität sei und alles Geistige verdrängt werde musste.Mit seinem Seminar mit dem er altes Wissen und neue Wissenschaften spricht Prof Pietschmann diesen scheinbaren Konflikte zwischen Geistes und Naturwissenschaften auf aufschlussreich art an. Er führt uns damit in das eigentliche Thema der TEM-Akademie ein.
Da das Verständnis dieser Problematik eine wesentliche Voraussetzung für alle ist die sich mit diesen Thema auseinander setzen. möchten wir sie zu diesen Vortrag am Samstag den 14.03.2009 ab 19Uhr einladen ein.
Damit wollen wir auch die Möglichkeit schaffen das Teilnehmer unser Akademie über ihre Erfahrungen in Rahmen der Fortbildung berichten. Gleichzeitig werden wir die Teilnehmer der in März beginnenden Fortbildung begrüssen.
18.04.09 bis 19.04.09
Miriam Wiegele - Signaturlehre, die Zeichen der Pflanzen kennen lernen
Nichts ist, was die Natur nicht gezeichnet habe und durch die Zeichen kann man erkennen, was im Gezeichneten verborgen ist, sagte Paracelsus. Signaturlehre bedeutet, Augen und Intuition so zu schärfen, dass man die Heilwirkung der Pflanzen besser verstehen lernt.
Alle Signaturen lassen sich Planetenkräften zuordnen, auch dies ist auf Paracelsus zurückzuführen. Die kosmischen Kräfte geben den Pflanzen Signaturen, die durch Gestalt, Farbe, Geruch, etc. auf der Basis einer assoziativen Vorgangsweise dazu verhelfen, auf ihre heilkundliche Verwendung schließen zu können. Signaturlehre führt somit zu einem vertieften Verständnis für das Wesen und die Anwendung von Heilkräutern. Die Pflanzen begreifen zu lernen macht den Heilkundigen zum Heilkräuterkundigen.
16.05.09 bis 17.05.09
Friedemann Garvelmann - Geschichte und Grundelemente der Traditionellen Naturheilkunde
Das Seminar behandelt die geschichtlichen Hintergründe der TEN und stellt deren wichtigste Vertreter vor.Im zweiten Teil werden die grundlegenden Elemente der naturheilkundlichen Physiologie und Pathophysiologie besprochen: Dynamische und materielle Prozesse, Gesetze und Strategien naturgemässer Heilung, die verschiedenen 'Kräfte'; Qualitäten und Bedeutung der Kardinalsäfte.
13.06.09 bis 14.06.09
Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Kutzler, Helmut Wittmann - Die Macht des Wortes
Jede Schwingung ist eindeutig durch eine Zahl beschreibbar, nämlich durch die sogenannte »Frequenz«. Pythagoras soll gesagt haben: »Das Wesen aller Dinge ist die Zahl«. Das bedeutet nichts anderes als die heute aus der Quantenphysik ableitbare Erkenntnis, dass alles Schwingung ist.Bei Johannes 1,1 heißt es: »Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.« Das deckt sich mit dem hinduistischen Verständnis, nach dem das gesamte Universum aus dem transzendenten Urklang »Om« entstand.
Im christlichen Schuldbekenntnis ist vom Sündigen »in Gedanken, Worten und Werken« die Rede. Sowohl Gedanken, Worte als auch Werke sind Schwingungen, der einzige Unterschied liegt in den Frequenzen. Jedes Wort, egal, ob gesprochen oder nur gedacht, ist eine Schwingung, die sich in den universellen Ozean von Schwingungen einfügt und im »kosmischen Konzert« mitspielt und, und genau darauf kommt es an, mitwirkt.
Begleiten Sie uns auf einer Entdeckungsreise durch das Reiche der Schwingungen. Lernen Sie die Ursprache des Kosmos, die Sprache der Zahlen und den Bezug zum gesprochenen Wort.
13.07.09 bis 18.07.09
Peter Hochmeier
Themen:
Gemeinsamkeiten und Ergänzungen der Elementelehre bei Paracelsus, Aristoteles, im Ayurveda, in der chinesischen Medizin und in den abendländischen Traditionen von Spagyrik, Alchymie und Iatrochymie.
Von der Sprache der Natur (Signaturenkunde) zur Befundung des Menschen und zum philosophischen Hintergrund spagyrisch-alchymistischer Laborpraxis. Wesen und Anwendung der 3 philosophischen Prinzipien in heilkundlicher und laborantischer Praxis. Die Planetenkräfte. Hermetik. Bildersprache und Allegorien. Alchymie und Schamanismus initiatische Wissenschaften.
Zur Geschichte der Alchymie und der Bedeutung von Spagyrik, Alchymie und Iatrochymie in der Naturheilkunde. Was sind abendländische Traditionen Vergleiche mit den Traditionen der indischen, tibetischen und chinesischen Medizin. Über die deutschsprachige Fachliteratur seit dem 14. Jhdt. Verfügbarkeit, Bewertung, Nutzen. Alchymisten (Tölde, Flamel, Basilius, Kunckel, etc.) und Iatrochymiker (Paracelsus, Cardilucio, Carrichter, Crügner, Agricola,...). Alchymistisches Wissen in der Volksheilkunst.
Zur gegenwärtigen Situation klassischer iatrochymischer Präparate am Beispiel von Schwefelbalsam, Pflanzensalzen und den Aurum potabiles.
Die klassischen Verfahren der spagyrischen Pflanzenpräparation ( Tinktur Essenz Quintessenz Elixir). Laborpraxis mit einfachem Arbeitsgerät. Überblick über die alten und modernen Gerätschaften der alchymistischen Handwerkskunst.
Praxisbeispiele zur spagyrischen Präparation von Metallen, Mineralen und Edelsteinen. Über die Qualitäten der Metalle aus hermetischer Sicht. Die Präparation der ayurvedischen Bhasmas vom Blickwinkel der abendländischen Traditionen.
Erläuterung der spagyrisch-alchymistischen Termini und Produktbezeichnungen anhand der traditionellen Herstellungsverfahren. Vergleiche gängiger Produkte.