TEM-AKADEMIE

AKADEMIE FÜR TRADITIONELLE EUROPÄISCHE MEDIZIN TEM

Module - Ausbildung 1

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Modul 4 - Phytotherapie & Naturheilmittel


Phytotherapie
Aromatherapie
Gemmotherapie
Oligotherapie
Erden
Zubereitungen
Diätetik
Exkursionen

29.08.09 bis 30.08.09

Judith Wieser - Traditionelle Medizin in Südtirol



26.09.09 bis 27.09.09

Mag. Karin Buchart - Diätetik & Ernährung

Traditionelle Speisen aus ernährungsphysiologischer Sicht

Traditionelle Speisen kombinieren ganz gestimmte Zutaten in ganz bestimmten Verhältnissen. Auch sind die Zubereitungsmethoden und Rituale über Jahrhunderte entwickelt worden. Wenn Zutaten, Kombinationen und Zubereitungen genauer unter die Lupe genommen werden finden wir viele gesundheitsfördernde Aspekte. Traditionelle Lebensmittelkombinationen sind auch dem Klima angepasst. In den Alpenländern mit geringer Sonneneinstrahlung finden wir andere Varianten als in sonnenreichen Ländern.

Traditionelle Lebensmittel und Speisen werden im Hinblick auf Parameter der modernen Ernährungswissenschaft (GI, Säuren-Basen, Fettsäuremuster u.a.) betrachtet und zeigen teilweise erstaunliche Werte.

Die Chronobiologie und ihre Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Mahlzeiten-, Tages-, Wochen-, Jahreszeiten- und Jahresrhythmus der Speisen bestimmen deren gesundheitsfördernde Wirkungen.

Die Auswirkungen von regionalen Lebensmitteln auf unser individuelles Wohlbefinden (klimakterische/nicht-klimakterische Früchte; Pollen aus der Region u.ä.).

Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln

Bioaktive Substanzen (sekundäre Pflanzenstoffe) und ihre physiologischen Wirkungen ließen Kochbücher zu Heilkundebücher werden. Traditionelle Verarbeitung von pflanzlichen Nahrungsmitteln berücksichtigt die bioaktiven Substanzen.

Lebensmittelqualität und die Auswirkungen auf den Stoffwechsel

Die Qualität der Lebensmittel ist ausschlaggebend für seine physiologischen Wirkungen. Je nach Produktions- und Verarbeitungsweise können gesundheitliche Wirkungen erhöht bzw. erhalten oder stark vermindert werden.

Ernährung nach den 4 Elementen

Die Lehre der 4 Elemente des Galen

Claudius Galenos von Pergamon (129-199 n.Chr.) beschreibt eine Säftelehre, in der 4 Elemente im Gleichgewicht stehen sollen. Er sieht dementsprechend auch 4 Konstitutionen (Sanguiniker, Phlegmatiker, Choleriker, Melancholiker). Die Lebensmittel sind warm oder kühl, trocken oder feucht und werden in einem Verhältnis gegessen, das der Konstitution gut tut.

Praktische Durchführung

Theoretische Unterricht
Gruppenarbeit
Verkostungen
Praxis: Kochen


24.10.09 bis 25.10.09

Dr. Max Amann - Die Lehren des Paracelsus



28.11.09 bis 29.11.09

Mag. pharm. Ursula Gerhold - Salben - Balsam für Haut und Seele

Jemanden zu salben kann eine heilende, heilige oder heiligende Handlung sein. Eine Salbe gibt auf Grund ihrer Zusammensetzung sozusagen der reinen (heilenden) Berührung (= Behandlung) eine konkrete Richtung.

Auf dem Weg zur einzelnen Rezeptur können wir einen Bogen durch die Zeiten spannen und, aufbauend auf dem traditionellen Wissen und den Erfahrungen unserer älteren Geschwister, zu neuen, für uns und unsere Zeit stimmigen Zubereitungsformen finden.
Das meint ganz praktische Dinge wie die Zutaten und das Handwerk, d.h. wir werden auch ordentlich in der Salbenküche umrühren!

Dazu ein Zitat aus Die Medizin der Erde von Susanne Fischer-Rizzi:

Salbenkochen ist ein heiliges Geschäft, es verlangt Konzentration und Hingabe. Es ist wie beim Brotbacken, ist man in Eile und unkonzentriert, wird das Brot bzw. die Salbe nichts. Deshalb sollten wir uns zum Salbenkochen Zeit nehmen, die Pflanzen mit Dankbarkeit ernten und sie sorgfältig zu diesem Heilmittel Salbe verarbeiten.

Zuvor braucht es aber die ebenso intensive Auseinandersetzung mit der Haut selber: prinzipiell mit den physiologischen Aufgaben und Funktionen unseres flächenmäßig größten Organs, aber immer auch ganz konkret mit der Haut als sichtbare äußere Hülle eines ganz konkreten Menschen in einer ganz konkreten Situation. Die Haut ist nicht nur das Organ des ersten Eindrucks, sondern sehr häufig ein Organ des deutlichen Ausdrucks! Diese Ausdrucksformen verstehen zu lernen, in diesem Buch bzw. quasi auf diesem Buch die Sprache der Seele lesen zu lernen, ist nicht nur eine spannende sondern auch eine außerordentlich lohnende Aufgabe. Wenn wir diese Botschaften dann in der Rezeptur einer Salbe sozusagen beantworten können, dann kann aus einer nichts sagenden oberflächlichen Beschwichtigung ein heilsamer Impuls für den ganzen Menschen werden.



27.03.10 bis 28.03.10

Dr. Hans Martin Steingassner - Gemmotherapie, die embryonale Zellgewebstherapie

Die Gemmotherapie ist ein Zweig der Phytotherapie.
Die Gemmotherapie bemüht sich, die "Lebens- und Wachstumskräfte" einer Pflanze als Regeneration- und Heilkräfte nutzbar zu machen. Die Arzneien werden aus dem "Lebendigsten" der Pflanze, nämlich ausschließlich aus Embryonalgeweben der frischen Pflanzenknospen samt den Vegetationspunkten, aus Triebspitzen, jungen Schösslingen und wachsenden Wurzelfasern hergestellt.
Mit der Gemmotherapie hat man daher eine sanfte, nicht toxische, tief wirkende Therapie

24.04.10 bis 25.04.10

Mag. Silvia Olesko - Die Tradition in Frankreich

Rene M. Gattefosse - Aromatherapie
Dr. Jean Valnet - Phytotherapie
Dr. Menetrier - Oligotherapie
Dr. C. Bergeret - Lithotherapie


29.05.10 bis 30.05.10

Edith Engl - Wahrnehmungsschulung Resonanz – Dissonanz

Alle Sinne und Unsinne nutzen und wahrnehmen lernen. Körperreaktionen deuten und interpretieren.


26.06.10 bis 01.07.10

Ao.Univ.Prof. Dr. Johannes Saukel - Volksmedizinische Datenbank

2 Tage

Exkursionen

Miriam Wiegele - Signaturlehre, die Zeichen der Pflanzen kennen lernen

3 Tage

Nichts ist, was die Natur nicht gezeichnet habe und durch die Zeichen kann man erkennen, was im Gezeichneten verborgen ist, sagte Paracelsus. Signaturlehre bedeutet, Augen und Intuition so zu schärfen, dass man die Heilwirkung der Pflanzen besser verstehen lernt.
Alle Signaturen lassen sich Planetenkräften zuordnen, auch dies ist auf Paracelsus zurückzuführen. Die kosmischen Kräfte geben den Pflanzen Signaturen, die durch Gestalt, Farbe, Geruch, etc. auf der Basis einer assoziativen Vorgangsweise dazu verhelfen, auf ihre heilkundliche Verwendung schließen zu können. Signaturlehre führt somit zu einem vertieften Verständnis für das Wesen und die Anwendung von Heilkräutern. Die Pflanzen begreifen zu lernen macht den Heilkundigen zum Heilkräuterkundigen

Wolf Dieter Storl - Kräutermagie

1 Tag, 01. 07. 10

Wolf Dieter Storl ist wahrscheinlich der am meisten anerkannte Kräuterexperte unserer Zeit. Gärtnern, aber noch mehr die wilde, ursprüngliche Natur, die Wildpflanzen und Tiere, waren immer schon eine Quelle der Inspiration für ihn und formten seine Lebensphilosophie. Von den Cheyenne und anderen traditionellen Völkern in Asien und Afrika, sowie von den Überlieferungen und Erzählungen europäischer Bauern und Kräuterkundigen, erfuhr er viel über das Wesen der Pflanzen, über ihre "spirituellen" Dimensionen. Pflanzen sind für ihn nicht nur botanische Gegenstände, sondern haben, durch ihre Wechselbeziehung mit den Menschen, auch eine kulturelle, sprachliche, heilkundliche und mythologische Identität. Die traditionelle Pflanzenheilkunde der indigenen europäischen Waldvölker, der Kelten, Germanen und Slawen sowie des frühchristlichen Mittelalters, sind gegenwärtig sein Hauptinteressensgebiete. Seit 1988 lebt er mit seiner Familie im Allgäu, streift durch die Wälder, gärtnert, schreibt Bücher und bietet einige Seminare an.


01.07.10

Wolf Dieter Storl - Kräutermagie

Wolf Dieter Storl ist wahrscheinlich der am meisten anerkannte Kräuterexperte unserer Zeit. Gärtnern, aber noch mehr die wilde, ursprüngliche Natur, die Wildpflanzen und Tiere, waren immer schon eine Quelle der Inspiration für ihn und formten seine Lebensphilosophie. Von den Cheyenne und anderen traditionellen Völkern in Asien und Afrika, sowie von den Überlieferungen und Erzählungen europäischer Bauern und Kräuterkundigen, erfuhr er viel über das Wesen der Pflanzen, über ihre "spirituellen" Dimensionen. Pflanzen sind für ihn nicht nur botanische Gegenstände, sondern haben, durch ihre Wechselbeziehung mit den Menschen, auch eine kulturelle, sprachliche, heilkundliche und mythologische Identität. Die traditionelle Pflanzenheilkunde der indigenen europäischen Waldvölker, der Kelten, Germanen und Slawen sowie des frühchristlichen Mittelalters, sind gegenwärtig sein Hauptinteressensgebiete. Seit 1988 lebt er mit seiner Familie im Allgäu, streift durch die Wälder, gärtnert, schreibt Bücher und bietet einige Seminare an.


28.08.10 bis 29.08.10

Dr. Gerhard Lingg, M.D.

Der berühmte schweiz-österreichische Heiler Otto Mätzler und seine Arbeit mit pflanzlichen Heilmitteln.
Dr. Gerhard Lingg ist der Nachfolger in der Praxis von Otto Mätzler


25.09.10 bis 26.09.10

Franca Bauer - Steinheilkunde

Ein grundlegendes Seminar zur praktischen Anwendung von Heilsteinen.

Die Wirkung von Heilsteinen folgt bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Mit ihrer Kenntnis lassen sich die richtigen Heilsteine für einen bestimmten Menschen in einer bestimmten Lebenssituation exakt ermitteln. Dieses Seminar stellt alle vier grundlegenden Prinzipien der Steinheilkunde (Entstehung, Struktur, Substanz und Farbe) dar und vermittelt so tiefgründige Wirkungsbilder wichtiger Heilsteine.

Aufbauend auf Themen wie Entschlackung und Entgiftung, Regeneration und Schlaf, sowie der Organuhr zeigt es Wege für eine effektive steinheilkundliche Diagnose und Therapie. Verschiedene Methoden der Anwendung von Steinen werden vorgestellt.

Ziel dieses Seminars ist es, wichtige Grundlagen zur Heilung mit Steinen zu vermitteln. Es eignet sich sowohl zur Selbsthilfe im Alltag, als auch für die steinheilkundliche Therapie in der Praxis.




9 Wochenenden + 1 Woche € 3250,-